fbpx

Neuer Trend: “Naturbaden – Heilen im Lebensnetz”

Neuer Trend: “Naturbaden – Heilen im Lebensnetz”

In Japan musst du laut Krankenkasse zweimal pro Monat in den Wald gehen. So einfach: dies wird Shinrin Yoku genannt, “Waldbaden”. Was die Menschheit seit hunderttausend Jahren gemacht hat, braucht der Körper des Stadtmenschen wieder dringend: die vitalisierenden, immunsystemstärkenden und sogar heilungsfördernden Prozesse, welche ein Aufenthalt in der wilden Natur mit sich bringt. Wenn wir zum Beispiel in den Wald “eintauchen”, befinden wir uns unmittelbar in einem Feld biochemischer Kommunikation aller Pflanzen des Waldes. Die sogenannten Terpene sind Trägerstoffe dieses Informationsaustausches im Wald. In vielen wissenschaftlichen Untersuchungen konnten diesen Naturstoffen antivirale und entzündungshemmende Potenziale für den menschlichen Körper nachgewiesen werden.

Ich selber wohne seit zehn Jahren abgelegen in der Natur in Mexiko, zuerst auf einem uralten Bergkraftplatz der alten Azteken, wo unser Heim nur zu Fuss erreicht werden konnte, nun seit bald 2 Jahren im Flusswald des Valle San Lorenzo in der Sierra Norte de Puebla, mit seinen uralten und hohen Platanen entlang des Flusses. Wie wohltuend es ist im Wald zu leben, neben einem immer rauschenden Fluss, täglich die Wohltat von Heilquellen und 3 Wasserfällen erfahren, auf unebenen Wegen gehen zu dürfen und damit die Feinmuskulatur der Füsse und Knie, sowie der Becken- und Rückenzonen auf natürliche Weise zu stärken! Seit meiner Jugendzeit war es ein Traum, in einem Flusstal zu wohnen und heute habe ich diesen Traum verwirklicht, und dazu hinaus profitieren davon immer mehr Menschen in unseren verschiedenen Gesundheits- und Schulungsprogrammen, sowie karitativen Projekten in der Sierra zum harmonievollen Zusammenleben mit den Ressourcen der Natur. Am eigenen Körper und bei den Besuchern des Naturheilparkes SEMUK Valle San Lorenzo beobachte ich täglich positive Veränderungen in Richtung Stressabbau, Prävention, Rekonvaleszenz und Selbstheilung. Auch wenn in Europa zur Zeit viel von Waldmedizin und Biophilie (d.h. von jener existentiellen, weil genetisch veranlagten Liebe und Verbundenheit zur Natur) gesprochen wird, dürfen wir nicht vergessen, dass viele indigene Völker noch heute auf völlig selbstverständliche Weise diese heilende Kommunikation mit der Natur pflegen, während wieder andere sich dank der “Errungenschaften der zivilisierten Gesellschaft” von ihr abgespaltet haben.

In der eigenen Forschungs- und Heiltätigkeit im Naturheilpark SEMUK haben wir selbst es geschafft, die verschiedenen “Waldbadtechniken” mit dem Wissen unserer Ahnen und Schamanenkulturen zu verbinden. Neben dem bewussten und tiefen Atmen der Waldluft und der Sauerstoffaufnahme (im Element Luft), war für die Schamanen aller Zeiten der Umgang mit dem Element Wasser sehr wichtig: Wie bei den sich brechenden Meereswellen am Strand bilden auch Wasserfälle und Flusswirbel negativ aufgeladene Ionenfelder, die unsere Körperenergien aufladen und uns ein Gefühl von Reinigung und Stärkung geben. In Verbindung mit geeigneten Energiekreislauf- und Chakraübungen kann jeder Beteiligte sehr schnell anhaltende Erfahrungen höherer Bewusstseinsebenen erleben. Was mich immer sehr faszinierte in meinen Ausbildungsjahren bei den lebenden Mayameistern war die Lehre der “Kreisbahnatmungen zur Kommunikation mit lebenden Systemen”, wie etwa Bäumen und Pflanzen (S. 290 LATTICE SURFING, Neue Erde, 2014). Jedermann kann den Gebrauch dieser heilenden Kommunikationsbahnen einfach erlernen. Eine verwandte Anwendung ist das bewusste Wahrnehmen und Verbinden von Kraftzentren in der Natur, wie auch kleinere Felsformationen und Gesteinsbrocken, welche als natürliche Pyramidenformen die Energie aus dem Universum bündeln und dort sehr hohe energetische Schwingungen zentrieren können. Wenn wir auf wiederholte Weise so mit dem Element Erde arbeiten, wird unser ganzer Charakter geerdeter und kraftvoller und wir empfangen wunderbare Prävention für Herzkreislaufschwächen und Nervenprobleme.

Die indigenen Völker hüten einen seeligmachenden und verjüngenden Schatz, den viele “Westler” verloren haben: sie leben einen völlig natürliche (und geerdete) Spiritualität. Sie verEHREN die Bäume, die Felsen, die Quellwasser und wissen, dass sie ihnen Leben geben, dass sie alle auf ihre Weise ein Bewusstsein haben. Für sie ist alles, was sie umgibt, beseelt, manche sprechen vom “Naturjesus”, der in allem wahrzunehmen ist, was sie umgibt! Das bringt uns noch einen wichtigen Schritt weiter auf unserer Heilreise in die Natur: den Mut zu haben,  wieder die beseelte Welt um uns herum anzuerkennen. Öffnest du dich ihr von Herzen, wie ein spielendes Kind, dann wird sie dich dir von selbst erschliessen, dann kommt vielleicht das Gefühl, dass die Felsen, Bäume, Tiere und Gestirne zu dir sprechen. Dann wird deine Seele freudig ausziehen und “baden”  gehen in den Bergwäldern, “äsen” in den Bergwiesen und “lesen” aus den Magnetfeldern der Gesteine von Mutter Erde.

Im Naturheilpark SEMUK versuchen wir, dieses Wissen über “Naturheilung” in unseren Rundgängen, Workhops und Vorträgen an interessierte Menschen weiterzugeben: Je nach Gruppe fokussieren wir uns auf einen längeren Aufenthalt im Flusswald, in felsigem Berggebiet, oder an den Heilquellen.

  • Durch verschiedene Körperbewegungen, Atmungstechniken, Herzaktivierungen und Meditationen “tauchen wir ein” in den uns umgebenden Raum und lassen den Alltag bewusst hinter uns.
  • Nach dieser Einführung in der Gruppe, macht dann jeder alleine seine Erfahrungen (1-3 Stunden)…
  • welche er zur vereinbarten Zeit später im achtsamen Dialog eines „Council“ reflektieren kann.

Auch in meiner Methode der Selbst- und Fremdheilung des “Unsichtbaren Heilers©” versuche ich, auf eine ganz einfache, alltagstaugliche und entmystifizierte Weise, jedem Menschen ohne (oder mit sehr viel) Vorwissen, die natürlichen Selbstheilungsprozesse in ihm und anderen nahezubringen und zu erklären, wie man sie auslösen und potenzialisieren kann. Ich nehme den dringenden Ruf wahr, dass an allen Enden immer mehr Menschen gebraucht werden, in allen Berufen und Lebensbereichen, bewusst dem natürlichen menschlichen Impuls zu folgen, anderen zu helfen, ohne dass dies immer “sichtbar” gezeigt oder verbal ausgedrückt werden muss, oder man sich dazu “Therapeut” oder “Heiler” nennen muss. Die Übungen sind denn auch überaus einfach und effizient: sie basieren auf der täglichen, zu 92% nicht verbalen, Kommunikation zwischen Menschen (Synthonie), gebrauchen das kosmische Lebensnetz (Lattice) und verlangen ein inneres Training in “Energiehaushalt” und “Kanalsein” für höhere Energien und Bewusstseinsformen (Maya, das Spiel zwischen Illusion und Schöpfung).

In einer Zeit, wo an allen Enden “neue Heiler und Schamanen” ihren Laden öffnen und neue Angebote preisen, sollten wir vielleicht den Spiess umdrehen: Da nun Begriffe wie Meditation, Yoga, Heilung und höheres Bewusstsein “salonfähig” geworden sind, gilt es sie zu leben, auf natürliche Weise, von immer mehr Menschen. Heilen und Spiritualität wird wieder wie “frische Luft atmen”, ein existentielles Recht, welches wir in den letzten Jahrtausenden langsam verloren haben. Die Methode des Unsichtbaren Heilers©  ist nicht eine neue Technik, nein, davon wissen die Meisten sehr viel, im Gegenteil: sie ist eine komplementäre Ausbildung, mit der der Anfänger und der Profi zurückkehrt zur Essenz einer ganz natürlichen heilenden Kommunikation zwischen den Menschen. Er bekommt praktische Werkzeuge in die Hand, wie er all sein Wissen, seine Intuition und Erfahrung (aus diesem oder anderen Leben) im Herzen zentrieren und zur kosmischen Blüte bringen kann. Nach ein bis zwei Modulen berichten viele frische “Unsichtbare Heiler”, dass die Wahrnehmung des Lebens eine andere geworden ist und dass sie auf einer viel höheren Energieebene arbeiten können und viel effizienter geworden sind.

Der Unsichtbare Heilers© ist die Frucht von mehr als 13 Jahren Ausbildung beim Mayapriester Don Lauro in Chiapas (2000-2013). Er wurde als kleines Kind nach Tibet gebracht wurde und ist dann Jahre danach um die Welt gereist und hat in vielen Kulturen der Welt gelernt, bis er nach Chiapas zurückgekehrt ist. Da er mir fast nie etwas in Worten erklärt hat, durfte ich lernen, zu BEOBACHTEN. Ich sah, dass die eigentliche Essenz “hinter dem von Aussen sichtbaren” liegt. Ein wirklicher Schamane ist die ganze Zeit am Kommunizieren mit den Bäumen, den Felsen, der Mutter Erde, den Elementen, den Reichen (mineral, pflanzlich, tierisch), hohen Bewusstseinsformen, Helfern oder Lichtmeistern. Dies ist seine Form des Heilens im Lebensnetz, seine Form des “Naturbadens”.

Das alles versuche ich den Menschen nach den folgenden 5 Leitlinien zu vermitteln:

  1. Was du zuerst in Bewegung ausführst, kannst du auch nur energetisch, also “unsichtbar” ausführen.
  2. Mentale Befehle und Codes haben eine grosse Macht haben im Heilprozess.
  3. Das meiste musst du nicht tun, es geschieht von alleine oder du hast hohe Helfer zur Seite (d.h. du “entfesselst” die Person gegenüber und leitest ein, dass geholfen werden kann).
  4. Fortgeschrittene Maya-Techniken sind Reisen in Zeit (Seelenrückführung, Frühere Leben usw.) und Raum (Reise in ein Organ, Arbeit mit den verschiedenen “Ichs” des Klienten usw.), welche ein ständiges Energietraining des Lernenden verlangen.
  5. Jeder Klient ist eine Chance, um dich selbst zu heilen, übe Demut, schaue immer in den Spiegel des Lebens und transformiere den “Fehler, den Stau, die Illusion, die Begrenzung”, damit bist du immer mehr du, immer kongruenter (Tezcatlipoca, der rauchende Spiegel, was dem Hooponopono in Hawai entspricht).

Anfang des Jahres 2018 wurde ich gleich an zwei Internationale Kongresse der Transpersonalen Psychologie in Mexiko eingeladen wo ich mit grossem Erfolg diese Philosophie des “Unsichtbaren Heilens” als Anwendung von versteckten Werkzeugen für eine heilende Gesellschaft, hin zu Frieden und Liebe auf der Erde, vorstellen durfte. (Und dies vor den führenden akademischen Persönlichkeiten aus Moskau, Spanien, Italien, Letland, Deutschland, und ich als Nichtpsychologe in diesem Leben! … und beide male war diese Präsentation Publikumsliebling des Kongresses).

Selbstheilung ist ein natürliches Potential in uns, anderen Menschen helfen ist ein natürlicher Impuls. Wenn wir nicht den Weg der Heilung und Hilfe gehen, kommt Werteverlust, Verschlechterung, Krankheit, ein Spiegel der “modernen Gesellschaft”. In der Natur mit ihren Wesen und Meistern können wir wieder lernen, diese jahrtausendealten, effizienten, so einfachen Wege hin zu Gesundheit, Liebe und harmonievollem Zusammenleben in Frieden zu gehen. Danke. Pascal K’in Greub, Februar, Naturheilpark SEMUK Valle San Lorenzo, Mexiko 2018.